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Geschrieben von Administrator
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Montag, 24. Dezember 2007 |
Aus dem heutigen Ortslageplan kann man 3 wichtige Besiedlungsetappen ableiten. Das eigentliche Berga, heute Oberberga genannt, entstand nördlich der heutigen B80. Zeitgleich wurde dicht südlich eine Haufensiedlung im 4 Jahrhundert die Siedlung Topfstedt angelegt. Wie die allerersten Dorfbefestigungen ausgesehen haben, ist heute oberflächlich und anhand von Flur- bzw. Straßennamen nicht mehr nachweisbar.
Das es in diesen Zeiten Wälle und Gräben gegeben hat, ist anzunehmen. Für Berga lassen sich die ältesten Anlagen auf der Burg Loh und der Königshof nachweisen. Möglicherweise handelt es sich um fränkische Anlagen, die im 7. und 8. Jahrhundert entstanden sind. Berga hatte eine eigene Kirche, diese befand sich immer am Standort der heutigen Peter-Paul-Kirche. Sie wurde im Bereich der Befestigungsanlage angelegt. Im Normalfall wurde in einem Haufendorf die Kirche mit dem Bestattungsplatz im Zentrum auf einem bisher unbebautem Platz angelegt. Hier war dies nicht der Fall. Abweichend errichtete man sie außerhalb der Siedlung im Schutz der Befestigung. Topfstedt hatte eine eigene Kirche, die dem heiligen Wigbert geweiht war. Der Bestattungsplatz konnte bei Bauarbeiten nachgewiesen werden.. Die letzte Bestattung erfolgte gegen Ende des 17. Jahrhunderts. Der Anlage von Topfstedt nach handelte es sich um ein typisches Haufendorf mit einem freien Platz im Zentrum, wo später die Kirche errichtet wurde. Mit dem Zusammenwachsen der beiden Dörfer verlor die Kirche in Topfstedt an Bedeutung, bereits 1506 wurde im Archidiakonatsregister nur noch die Peter-Paul-Kirche genannt.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 24. Dezember 2007 )
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