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Geschrieben von Administrator
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Samstag, 22. Dezember 2007 |
An die Bronzezeit schließt sich zeitlich die Eisenzeit an. Die, wie schon angeführt, in der Helmeniederung dominante Unstrutgruppe findet ihre Fortsetzung in der Thüringischen Kultur der frühen Eisenzeit und frühen Laténezeit. Wie schon in der Bronzezeit gelangten auch durch die Einführung der Eisenmetallurgie aus dem vorderen Orient einige Fertigwaren in das Gebiet. Eisenerz war als Bergerz, Raseneisenstein oder Sumpferz verbreitet.
Die ersten Schmelzen waren bisher noch wenig brauchbar, der Schlackenanteil war viel zu hoch. Immerhin mußte dabei eine Temperatur von mindestens 1225 °C erreicht werden. Allmählich gelang es dem eisenzeitlichen Menschen aber diese Technologien zu beherrschen. An die Stelle der anfänglich nur erzeugten Schmuckstücke traten hochwertige eiserne Werkzeuge. Das Kupfer wurde immer mehr verdrängt, ein Eisenmangel bestand kaum, der anstehende Buntsandstein war vielerorts mit Raseneisenstein bedeckt. Im Jahre 1991 wurden bei Erdarbeiten nördlich des Bergaer Bahnhofes die Reste eines Schmelzofens mit Schlackenresten gefunden. In einem solchen Rennfeuerofen wurde das zerkleinerte Eisenerz in mehreren Lagen, getrennt durch Holzkohleschichten, eingefüllt und eine sogenannte Luppe daraus erschmolzen. Diese Öfen mußten immer wieder neu aufgebaut werden, sie hatten einen Durchmesser von ca. 0.5m und eine Höhe von ca. 1m. Die Luppe wurde durch anschließendes Ausschmieden verfeinert. Die Toten wurden anfänglich noch als Körperbestattung beigesetzt. Später erfolgte eine Einäscherung und die Bestattung in Urnen. Siedlungsstellen waren wiederum im heutigen Stauseebereich, östlich und westlich von Berga.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 24. Dezember 2007 )
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