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Geschrieben von Administrator
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Samstag, 22. Dezember 2007 |
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An die Jungsteinzeit schließt sich zeitlich die Bronzezeit an. Sie begann vor rund 3800 Jahren und währte ca. 1000 Jahre. Sie bildete den nächsten Höhepunkt in der urgeschichtlichen Besiedlung am Südharz. Besonders stark verbreitet war die sogenannte Unstrutgruppe in der gesamten Helmeniederung.
Die Bevölkerung lebte überwiegend in kleinen Siedlungen . Aus dem Orient gelangte die der Zeitstufe den Namen gebende Metallegierung, die Bronze und die Technologie der Verarbeitung in das Gebiet. Mit dem Beginn der Bronzezeit bildete sich auch eine neue sozialökonomische Struktur heraus. Es erfolgte bereits eine soziale Differenzierung. Anhand von Grabbeigaben konnte man erkennen, daß sich eine Art Führungsschicht herausgearbeitet hatte. In den sogenannten Fürstengräbern - es handelt sich hierbei um große, künstlich aufgeschüttete Hügel von ca. 9m Höhe und 30m Durchmesser - wurde der Tote in einer Kammer aus Stein und Holz und mit kostbaren Beigaben wie Bronzedolch, Goldschmuck, Waffen usw. bestattet. Die übrige Bevölkerung wurde in weitaus weniger aufwendigen Erdgräbern oder Steinkisten beigesetzt. Ihre Grabbeigaben enthalten nur wenige einfache Beigaben wie Keramikgefäße oder steinerne Arbeitsgeräte. Vorherrschend ist ein strenger Totenritus mit rechtsseitiger Hocklage und zumeist Süd(Kopf) - Nord Orientierung. Ein Friedhof wie er eben beschrieben wurde besteht westlich von Auleben. Anhand von Ausgrabungen im 20. Jh. wurde festgestellt, daß an diesem Ort Grabstätten von der späten Jungsteinzeit, der sogenannten Schnurkeramik , bis hin zur slawischen Besiedlung, also einem Zeitraum aus rund 3500 Jahren, vorhanden sind. An den Siedlungsstellen findet man häufig Scherben, Feuersteinsplitter, Knochengeräte sowie Vorrats- und Abfallgruben. Rechteckige Hütten von ca. 6m x 4m bis 9m x 6m Ausdehnung bildeten die Unterkünfte des bronzezeitlichen Menschen. Für diese Zeit typischen Produktionsgeräte sind Webgewichte, Spinnwirtel und Steinhämmer. Bei der Keramik wird zwischen Krug, Tasse und Schüsseln unterschieden. Im Bereich des heutigen Stausees, westlich sowie östlich von Berga wurden bisher solche Siedlungsstellen nachgewiesen.
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 29. Dezember 2007 )
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