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| Dienstag, 20. Dezember 2005 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Sangerhausen
GeografieGeografische LageSangerhausen liegt am östlichen Rand der Goldenen Aue , einem fruchtbaren Tal zwischen Südharz und Kyffhäuser , das von dem Fluss Helme durchflossen wird. Durch die Stadt selbst fließt der Bach Gonna . Größe 3427 ha Landwirtschaftliche Fläche 2260 ha Waldfläche 197 ha Wasserfläche 39 ha Naturschutzgebiete 4 ha
StadtgliederungDie 16 Ortsteile der Stadt sind:
GeschichteSangerhausen ist eine fränkische Gründung und wurde erstmals 840 im Zehntverzeichnis der Abtei Hersfeld urkundlich erwähnt. 991 gehörte das Dorf zum Kloster Memleben , 1194 wurde ihm das Stadtrecht verliehen. 1263 erhielt die nunmehrige Stadt eine Stadtmauer , und 1485 fiel sie an die albertinische Linie der Wettiner . Wichtiger Wirtschaftszweig war seit dem Mittelalter der Silber- und Kupfer bergbau . Da sich viele Bürger von Sangerhausen 1525 am Bauernkrieg beteiligten, wurde die Stadt mit 5.000 Gulden und sieben Hinrichtungen bestraft. Erst 1539 setzte sich die Reformation durch. Bis zum 19. Jh. ging der Bergbau allmählich zurück. 1815 wurde Sangerhausen preußisch , die Eisenbahn kam 1865 . Die Industrialisierung führte zur Ansiedlung von Fabriken , die Klaviere , Maschinen , Möbel und Zucker herstellten. 1951 begann mit dem VEB Thomas-Müntzer-Schacht wieder die Förderung von Kupfererz , die jedoch nach der Wiedervereinigung eingestellt wurde. Zeuge des einstigen Bergbaus sind der Museumsschacht Wettelrode und die riesige Abraumhalde (Schachthalde genannt) im Norden der Stadt.
EingemeindungenAm 1. Oktober 2005 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Sangerhausen aufgelöst, und die Orte Gonna , Grillenberg , Horla , Lengefeld , Morungen , Oberröblingen , Obersdorf , Rotha und Wettelrode , sowie die Gemeinden Breitenbach , Großleinungen und Wolfsberg aus der Verwaltungsgemeinschaft Roßla-Südharz wurden in die Stadt Sangerhausen eingemeindet. Am 1. Dezember 2005 folgte die Gemeinde Riestedt aus der Verwaltungsgemeinschaft Allstedt-Kaltenborn .
EinwohnerentwicklungEntwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember ) :
Altersstruktur:
SehenswürdigkeitenDrei mittelalterliche Kirchen liegen in der Stadt: Jakobikirche, Ulrichkirche (eine im Kern romanische Pfeilerbasilika) und Marienkirche. Auch einige Profanbauten gehen bis ins Mittelalter zurück: Altes Schloss (nur noch Reste), Neues Schloss und Rathaus . Die neugotische Herz-Jesu-Kirche (Sangerhausen) wurde 1894 geweiht. In Sangerhausen befindet sich seit 1903 das Europa-Rosarium mit der größten Rosensammlung der Welt. Im Spengler-Museum gibt es das vollständige Skelett eines Alt- Mammuts .
PolitikStadtratMitglieder: 36 + Bürgermeister Fritz-Dieter Kupfernagel Vorsitzender: Dr. Dankward Vollmer (CDU) Legislaturperiode: 01.07.2004 bis 30.06.2009
(Stand: Kommunalwahl am 5. September 2004 )
VerkehrBundesstraßen: B 80 ( Halle (Saale) - Kassel ), B 86 ( Erfurt - Magdeburg ) Autobahnen: A 38 - Südharzautobahn, A 71 - Thüringer-Wald-Autobahn (beide nur teilweise befahrbar, da noch im Bau befindlich) Bahn: In Sangerhausen kreuzen sich die Eisenbahnlinien Halle (Saale) - Kassel und Magdeburg - Erfurt mit jeweils durchgehenden Verbindungen alle zwei Stunden. Mit dem so genannten Kupferexpress besteht darüber hinaus eine Stündliche Verbindung nach Halle (Saale) .
Söhne und Töchter der Stadt
Weblinks
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